GF-Bezug vs. Ausschüttung — was bleibt netto übrig?

Berechnet nach KöSt 23 % und KESt 27,5 % (Steuerjahr 2026) — in unter 2 Minuten zur Entscheidungsgrundlage fürs Steuerberater-Gespräch für deine österreichische GmbH.

✓ Aktuell für 2026 · Letzte Aktualisierung: Januar 2026 ✓ Berechnet KöSt 23 %, KESt 27,5 % und ESt-Stufentarif 2026 ✓ Unverbindliche Berechnung · Keine Steuerberatung ✓ Berechnungsgrundlagen: § 22 KStG AT, § 27a EStG AT, ESt-Tarif 2026
📘 Berechnet nach § 22 KStG AT · § 27a EStG AT · §§ 33 ff. EStG (Stufentarif 2026)  ·  Steuerjahr: 2026

Unternehmensdaten

Persönliche Daten

Hinweis zur Beteiligung: Dieser Rechner gilt für Gesellschafter-Geschäftsführer mit mehr als 25 % Beteiligung — du bist damit GSVG-pflichtversichert (nicht ASVG). Die GSVG-Beiträge (ca. 26,83 %) werden als Hinweis angezeigt, aber nicht abgezogen — bitte besprich das mit deinem Steuerberater.

📄 Dein persönlicher Benchmark-Report

Fülle zuerst den Rechner oben aus — dann bekommst du hier dein personalisiertes 4-seitiges PDF mit Peer-Vergleich für österreichische GmbHs deiner Gewinnklasse.

Zum Rechner

Dein persönlicher GmbH-Benchmark — gratis per Mail

Du bekommst:

  • deine Berechnung als sauberes PDF fürs Steuerberater-Gespräch
  • einen Peer-Vergleich: wie österreichische GmbH-Gesellschafter-GF in deiner Gewinnklasse ihren Bezug und die Ausschüttung gestalten
  • ein kurzes Jahres-Update zum Jahreswechsel, wenn sich relevante Werte ändern (KöSt, Tarifstufen, GSVG-Höchstbeitrag, Gewinnfreibetrag)
📰 Was du typischerweise bekommst
  • Steuer-Updates zum Jahreswechsel (KöSt, ESt-Tarifstufen, GSVG-Höchstbeitrag)
  • Neue VwGH-/BMF-Entscheidungen mit Rechenbeispielen für die Praxis
  • Praxis-Cases: Mehrjahres-Vergleiche, Holding-Strukturen, Gewinnfreibetrag

~2 Mails/Monat mit Praxis-Insights für österreichische GmbH-Gesellschafter. Werbefrei. Abmeldung jederzeit mit einem Klick.

📅 GmbH-Fristenkalender Österreich

Alle steuerlichen Pflichttermine deiner österreichischen GmbH — abonnierbar in deinem Kalender, mit automatischer Erinnerung 10 Tage und 2 Tage vor jedem Termin.

Double-Opt-In: Du erhältst eine Bestätigungs-Mail. Erst nach Klick auf den Bestätigungslink bekommst du den Kalender-Abo-Link. Gesetzesgrundlagen (§ 21 UStG, § 24 KStG AT, § 277 UGB u.a.) in jedem Termin verlinkt. Abmeldung jederzeit per Klick.

Lesenswert aus dem Blog

GmbH-Holding Österreich 2026 — ab welchem Gewinn? Eine Holding-Struktur lohnt sich ab ca. 100.000 € Gewinn, wenn du reinvestierst. § 10 KStG macht Ausschüttungen zwischen GmbHs steuerfrei.

→ Alle Artikel im Blog

Häufige Fragen zum Tool

Wie kann ich sicher sein, dass die Berechnung korrekt ist?

Alle Berechnungsformeln sind offen dokumentiert und im Open-Source-Code unter github.com/cuvexo/cuvexo nachvollziehbar. Konkret berechnet der AT-Rechner nach § 22 KStG (KöSt 23 %), § 27a EStG (KESt 27,5 % Endbesteuerung) und §§ 33 ff. EStG (Stufentarif 2026). GSVG-Beiträge werden bewusst als Hinweis ausgegeben, da sie einzelfallabhängig sind.

Die Werte werden jedes Jahr im Januar automatisch geprüft und aktualisiert. Trotzdem gilt: cuvexo ist eine Orientierungshilfe, keine Steuerberatung — für verbindliche Auskünfte ist der Steuerberater zuständig.

Wer haftet, wenn ich auf das Ergebnis vertraue und es falsch ist?

Niemand. Das Tool ist explizit eine unverbindliche Orientierungshilfe und ersetzt keine Steuerberatung. Steuerlich verbindliche Aussagen kann nur ein zugelassener Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer treffen — er prüft auch Sonderfälle, die wir vereinfachen (Holding-Strukturen, Gewinnfreibetrag, Investitionsbegünstigung etc.). Details im Impressum.

Wie sicher sind meine Daten?

Die Berechnung läuft komplett im Browser — deine Eingaben verlassen dein Gerät nicht, solange du nicht den Benchmark-Report per E-Mail anforderst. Falls doch (für PDF / Newsletter / Fristenkalender), speichern wir die E-Mail-Adresse bei unserem deutschen Mail-Versanddienstleister Klick-Tipp (DSGVO-konform, EU-Server) und das aggregierte Funnel-Tracking bei Vercel KV (anonymisiert, EU-Server). Keine externen Analytics, kein Google, kein Facebook-Pixel. Details: Datenschutzerklärung.

Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

Per E-Mail an fragen@cuvexo.com — Antwort innerhalb von 24 Stunden. Falls du lieber telefonierst: im Kontaktformular Telefonnummer + Wunschzeit eintragen, wir rufen typischerweise binnen 4 Stunden während Bürozeiten zurück. Anschrift & UID im Impressum.

Wie hoch ist die Gesamtsteuerbelastung bei GmbH-Ausschüttung in Österreich?

Die Gesamtsteuerbelastung bei Vollausschüttung einer österreichischen GmbH beträgt 44,175 %. Rechnung: Zuerst 23 % Körperschaftsteuer auf den Gewinn, dann 27,5 % Kapitalertragsteuer auf die Ausschüttung. Mathematisch: 1 − (1 − 0,23) × (1 − 0,275) = 0,44175. Dieser Wert ist unabhängig vom Gewinn — er gilt sowohl bei 50.000 € als auch bei 500.000 € Gewinn gleich. Die KESt ist Endbesteuerung (§ 27a EStG AT) — keine weitere ESt-Erklärung nötig.

Warum zeigt der Rechner GSVG-Beiträge nicht an?

GSVG-Beiträge für Gesellschafter-Geschäftsführer sind einzelfallabhängig: Es gibt Höchstbeitragsgrundlagen (ca. 7.070 €/Monat im Jahr 2026), SVA-Nachbemessung, und Sonderregeln für Nebentätigkeiten. Eine pauschale Berechnung würde in vielen Fällen falsch sein. Deshalb zeigt cuvexo einen ausdrücklichen Hinweis und verweist auf deinen Steuerberater für die GSVG-Berechnung.

Faustregel: Rechne mit ca. 26,83 % des GF-Bezugs (max. Höchstbeitragsgrundlage) als GSVG-Grundabzug — das cuvexo-Tool zeigt diesen theoretischen Wert als Hinweis.

Was ist der Unterschied zwischen GmbH-GF in Österreich und Deutschland?

In Österreich sind Gesellschafter-GF mit über 25 % Beteiligung GSVG-versichert (Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz) — eigene Beiträge zur Selbstständigenversicherung. In Deutschland gilt das SGB — mit Beherrschend-Regel (>50 % = keine RV-Pflicht). Die KöSt-Sätze unterscheiden sich: AT 23 %, DE 15 %. Die KESt/Abgeltungssteuer: AT 27,5 %, DE 25 %. In AT gibt es keine Gewerbesteuer in dieser Form, in DE schon (mit Hebesätzen). Daher haben wir zwei getrennte Rechner.

Gilt der Rechner auch für EPU (Einzelunternehmer) oder nur für GmbHs?

Nein — der Rechner ist ausschließlich für GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführer gedacht. Einzelunternehmer unterliegen einer anderen Systematik: direkte Einkommensteuer auf den Gewinn (ohne KöSt/KESt-Zwischenschritt), ggf. Gewinnfreibetrag (13 %). Für EPU-Berechnungen gibt es spezialisierte Tools (z.B. auf finanz.at oder dem BMF-Rechner).

Ändert sich etwas durch das Steuerrecht 2026?

Ja — für 2026 wurden die ESt-Tarifstufen angepasst (+1,733 %, zwei Drittel der Inflation): Der steuerfreie Grundfreibetrag stieg auf 13.539 €. Die 20 %-Stufe reicht nun bis 21.992 €, die 30 %-Stufe bis 36.458 €, die 40 %-Stufe bis 70.365 €, die 48 %-Stufe bis 104.859 €. Die 55 %-Stufe (über 1.000.000 €) bleibt befristet bis 2029. KöSt (23 %), KESt (27,5 %) und die GSVG-Beitragssätze blieben unverändert. cuvexo wird jedes Jahr automatisch aktualisiert.

Wie das cuvexo-Tool für Österreich funktioniert

Als Gesellschafter-Geschäftsführer einer österreichischen GmbH stellst du dir jedes Jahr dieselbe Frage: Soll ich mir einen GF-Bezug auszahlen — oder den Gewinn in der GmbH belassen und später als Dividende ausschütten? Die Antwort ist nicht pauschal. Sie hängt von Höhe des Gewinns, individueller GSVG-Situation und Gehaltsniveau ab.

Warum ist die Berechnung in Österreich einfacher als in Deutschland?

Weil es in Österreich keinen Gewerbesteuer-Hebesatz gibt (GewSt existiert in AT nicht in dieser Form) und die GmbH-Gesamtbelastung bei Ausschüttung einheitlich 44,175 % beträgt — unabhängig vom Bundesland oder Gewinn. Das cuvexo-Tool für Österreich ist deshalb bewusst schlanker gehalten als die deutsche Version.

Was berechnet das Tool?

Das Tool vergleicht zwei Szenarien: Weg A (GF-Bezug) mit Körperschaftsteuer auf den Restgewinn (23 %) plus persönliche Einkommensteuer (Stufentarif 0–55 %) auf den Bezug, und Weg B (Vollausschüttung) mit KöSt plus 27,5 % KESt (Endbesteuerung nach § 27a EStG AT). Die GSVG-Beiträge werden als Hinweis angezeigt, aber nicht abgezogen — da sie einzelfallabhängig sind. Für eine exakte Netto-Berechnung inklusive GSVG ist dein Steuerberater der richtige Ansprechpartner.

Wann solltest du einen Steuerberater hinzuziehen?

Immer — das cuvexo-Tool ist der Ausgangspunkt für das Gespräch, nicht dessen Ersatz. Besonders bei Holding-Strukturen (österreichische GmbH unter deutscher Holding oder umgekehrt), Option zur Ausschüttung vs. Thesaurierung, Auslandstätigkeit, und bei der Nutzung des Gewinnfreibetrags oder der Investitionsbegünstigung lohnt sich die individuelle Beratung.